Bericht SZ/LZ

29.08.2021

Trotz Corona: Kein Rückstand im Lehrplan an der Grundschule

HARTMUT KRAUSE INFORMIERT SICH

EILSEN. Im Rahmen seines Wahlkampfes hat Hartmut Krause, Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters, dieser Tage die Bildungseinrichtungen der Samtgemeinde Eilsen besucht: die Grundschule und die beiden Kindertagesstätten.
In der Grundschule informierten Rektorin Heike Schorling sowie der Konrektorin Anja Buhr über ihre Arbeit und zukünftige Herausforderungen, wie etwa der Umwandlung der Grundschule in eine Ganztagsschule mit Mensa.

„Die Umsetzung dieses Vorhabens kommt sowohl den Schüler, als auch der Lehrerschaft zu Gute und sollte zügig aber vor allem auch sorgsam vorangetrieben werden“, resümiert Krause nach der Besichtigung der Räumlichkeiten. Als besonders positiv wurde herausgestellt, dass es während der Corona-Pandemie zu keinem Rückstand im Lehrplan gekommen sei und die Ausbildung der Schüler trotz aller Widrigkeiten mit sehr hoher Qualität aufrecht erhalten werden konnte.

Zu prüfen gilt es laut Krause auch, ob der Einbau eines Lüftungssystems in die Schule zu verwirklichen sei. Die sei insbesondere im denkmalgeschützten Bereich der Grundschule eine Herausforderung. Jedoch gebe es eine Vielzahl von Möglichkeiten und Lösungen, die in Betracht gezogen werden könnten.

Der zweite Termin war ein Treffen mit den Leiterinnen der evangelischen Kindertagesstätten Sinai und Emmaus. So seien die flexiblen Betreuungszeiten bis 17.30 sowie die durchgehende Öffnung der Kindertagesstätten auch in den Ferien ein echter Mehrwert und ein wichtiger Beitrag zu der Familienfreundlichkeit der Samtgemeinde, aber auch ein Vorteil für die Erzieherinnen, bekräftigte Krause. Auch dass in beiden Kindertagesstätten noch selbst gekocht wird, ist für den ambitionierten Hobbykoch Krause erhaltenswert.

Die Leiterinnen Antonia Naumann (Sinai) und Heike Rehling (Emmaus) berichteten, dass sie sich für die Einstellung eines gemeinsamen Hausmeisters für beide Kindertagesstätten einsetzen.

Ein weiteres Problem sei auch, qualifiziertes Nachwuchspersonal für die Kinderbetreuung zu bekommen. Dies sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass in Niedersachsen während der schulischen Ausbildung zur Erzieher/in derzeit keine Vergütung gezahlt wird. „Das ist natürlich ein Punkt, an dem auch ein Samtgemeindebürgermeister leider wenig machen kann“, resümiert Hartmut Krause: „Aber es ist schon ein Unding, dass Auszubildende kein Ausbildungsgehalt bekommen.“r/rc