Bericht SZ/LZ

03.09.2021

Bike-Lifte für Werkstätten

LUHDEN. „Alle Systeme, die sich bewegen, stammen irgendwie von uns“, erklärte Geschäftsführer Dirk Bahr dem heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten, der sich auf seiner Sommertour bei der Firma Bahr Modultechnik in Luhden informieren wollte. Der Erfolg der Firma mit ihren aktuell 84 Mitarbeitern, so Bahr, komme aber nicht von ungefähr, sondern man müsse „immer wieder was Neues auf die Beine stellen“. Ganz aktuell bietet Bahr Fahrradlifte für Werkstätten und auch Privatgaragen an, für deren Betrieb eine 230-Volt-Steckdose reicht. Der Geschäftsführer: „Diese Lifte eignen sich für E-Bike, Fahr- und Lasträder gleichsam. Wir sind auf die Idee gestoßen, da das Zweirad immer mehr an Bedeutung im Straßenverkehr zunimmt“.

Dirk Bahr nutzte die Gelegenheit, seinem Gast aus Berlin ausführlich die Firma, in der sich alles um individuell konzipierte Antriebslösungen und die perfekte Integration von Linearachsen dreht, vorzustellen. Auch sein „neues Baby“, den Fahrradlift, präsentierte der Geschäftsführer. Es sei derzeit viel los auf den Radwegen und daher auch in den Werkstätten. Wer möglichst lange verkehrssicher und leichtgängig unterwegs sein wolle, der vertraue sein Rad regelmäßig dem Fachmann an. Und der habe seinen Betrieb am besten gleich um die Ecke. Der Geschäftsführer: „Die gute Auftragslage sorgt einerseits für gewisse Wartezeiten und weckt andererseits das Verlangen nach schnellen, ergonomischen Arbeitsabläufen“.

Und genau hier setze der Fahrradlift an, erklärte der 57-jährige Dirk Bahr. Der elektrisch angetriebene Montageständer mache die Arbeit in der Werkstatt nicht nur einfacher und ergonomischer, sondern schaffe in seiner Doppelausführung auch noch richtig Platz, der für einen zweiten Arbeitsplatz genutzt werden könne. Zudem bietet Bahr Modultechnik eine zweite Version eines Fahrradliftes an. Dank einfacher Wandmontage, so der Geschäftsführer, liefere er eine platzsparende Lösung für jede Garage oder auch für andere beengte Räumlichkeiten. Die Firma Bahr hat auch unter Corona gelitten, wie Dirk Bahr seinem Gast erläuterte. Jetzt sei die Krise aber gemeistert und es laufe wieder bestens“. Probleme gebe es jedoch, alle freien Arbeitsplätze zu besetzen. Der Betrieb kämpfe regelrecht um jeden potenziellen neuen Mitarbeiter.

Beermann wurde bei seinem Besuch vom Samtgemeindebürgermeister-Kandidaten Hartmut Krause, dem Luhdener Bürgermeister Nils Steinmeier, dem CDU-Ratsherrn Christoph Tecklenburg und dem stellvertretenden Vorsitzenden des CDU-Samtgemeindeverbandes Eilsen, Rolf Prasuhn begleitet. möh