Krause besucht Bildungseinrichtungen der Samtgemeinde Eilsen

(Eilsen) Im Rahmen seines Wahlkampfes besuchte Hartmut Krause, Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters, die Bildungseinrichtungen der Samtgemeinde Eilsen.Bereits am 26. Juni führte Krause zusammen mit dem 2. Vorsitzenden der CDU-Eilsen, Rolf Prasuhn, und Dirk Held von der Wählergemeinschaft in Buchholz Gespräche mit der Rektorin Heike Schorling sowie der Konrektorin Anja Buhr der Grundschule Heeßen. Ziel der Gespräche war es laut Krause, ein umfassendes Bild über die Arbeit vor Ort und über zukünftige Herausforderungen zu bekommen.

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Eine solche Herausforderung sei demnach auch die Umwandlung der Grundschule in eine Ganztagsschule mit Mensa. „Die Umsetzung dieses Vorhabens kommt sowohl den Schülern, als auch der Lehrerschaft zu Gute und sollte zügig aber vor allem auch sorgsam vorangetrieben werden“, resümiert Krause nach der Besichtigung der Räumlichkeiten.

Als besonders positiv wurde herausgestellt, dass es während der Corona-Pandemie zu keinem Rückstand im Lehrplan gekommen sei und die Ausbildung der Schüler trotz aller Widrigkeiten mit sehr hoher Qualität aufrecht erhalten werden konnte. „Dennoch ist die Pandemie an den Schülern nicht spurlos vorbei gegangen“, ergänzte Heike Schorling im Gespräch. So haben die Schüler ganz individuell mit den Auswirkungen von Homeschooling und den Kontakteinschränkungen zu kämpfen. „Da sei auch des öfteren ein offenes Ohr der Lehrer gefragt“, berichtete Anja Buhr.

Weiter wurde auch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde gelobt. Diese, so Heike Schorling, habe immer ein offenes Ohr für die Schulleitung und die Bedürfnisse der Schüler. „Diese gute Zusammenarbeit möchte ich im Falle meiner Wahl selbstverständlich weiterführen“, versicherte Hartmut Krause.

Zu prüfen gilt es laut Krause auch, ob der Einbau eines Lüftungssystems in die Schule zu verwirklichen sei. Die sei insbesondere im denkmalgeschützten Bereich der Grundschule eine Herausforderung, jedoch gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten und Lösungen, die in Betracht gezogen werden könnten. Nach einem Vorschlag Krauses zur Beschlusserweiterung, konnte diese Prüfung im Rahmen der Samtgemeinderatssitzung vom 11. Mai bereits in Auftrag gegeben werden.

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Der zweite Termin führte am 20. Juli wieder nach Heeßen zu einem Treffen mit den Leiterinnen der evangelischen Kindertagesstätten Sinai und Emmaus. Neben Rolf Prasuhn war diesmal auch Samtgemeinderatskandidatin Jana Krause von der Wählergemeinschaft in Buchholz anwesend.Auch bei den Kindertagesstätten gab es viele positive Eindrücke, welche Bürgermeisterkandidat Hartmut Krause in seinen Wahlkampf mitnimmt.

So seien die flexiblen Betreuungszeiten bis 17:30 sowie die durchgehende Öffnung der Kindertagesstätten, auch in den Ferienzeiten, ein echter Mehrwert und ein wichtiger Beitrag zu der Familienfreundlichkeit unserer Samtgemeinde bekräftigte Krause. Die aktuelle Gestaltung der Betreuungszeiten kommt dabei aber nicht nur den Familien zu Gute, sondern erfreut sich auch unter den Erziehern großer Beliebtheit. Eine flexible Urlaubsplanung ausserhalb der Ferien ist dabei nur ein Vorteil, den die Beschäftigten beider Kindertagesstätten sehr schätzen.

Auch dass in beiden Kindertagesstätten noch selbst gekocht wird, ist für den ambitionierten Hobbykoch Krause erhaltenswert.

Neben den vielen positiven Eindrücken, sind aber auch von Bedürfnissen beider Betreuungseinrichtungen berichtet worden. So setzen sich die Leiterinnen Antonia Naumann (Sinai) und Heike Rehling (Emmaus) zum Beispiel für die Einstellung eines gemeinsamen Hausmeisters für beide Kindertagesstätten ein. Ein weiteres Problem sei auch, qualifiziertes Nachwuchspersonal für die Kinderbetreuung zu bekommen. Dies sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass in Niedersachsen während der schulischen Erzieher-Ausbildung derzeit keine Vergütung gezahlt wird.

„Das ist natürlich ein Punkt, an dem auch ein Samtgemeindebürgermeister leider wenig machen kann“, resümiert Hartmut Krause nach dem Treffen. „Aber es ist schon ein Unding, dass Auszubildende kein Ausbildungsgehalt bekommen. Daher ist es mir sehr wichtig darauf aufmerksam zu machen.“ (pr/Fotos: pr)